Der deutsche Welterschöpfungstag

war vorgestern. Noch bevor wird auch nur annähernd die Jahresmitte erreicht haben, wurden von uns Deutschen so viele Rohstoffe verbraucht, wie jährlich für uns nachwachsen. Alles was jetzt noch kommt, leihen wir uns von der Zukunft – unserer eigenen und der unserer Nachfahren. Und wir nehmen sie uns von denen, die in anderen Ländern und Erdteilen weit weniger verbrauchen als wir. Ein Umdenken ist notwendig. Doch wir bauen weiter Straßen, vergrößern Flughäfen, bauen den Welthandel aus, versiegeln Flächen, leben in Saus und Braus. Leider werden wir dabei nicht immer glücklicher. Gleichzeitig steigen nämlich die Psychosen, die Burnout-Fälle, das Armutsrisiko und das Empfinden einer Sinn-Entleerung unseres Lebens. Alles dient der Wirtschaft, dem Wachstum, der Konsum- und Gewinnmaximierung. Der Mensch braucht anderes: Bindung, Ruhe, Sicherheit – mehr Qualität statt immer nur Quantität.


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