Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

ÖDP unterstützt Appell der Bayern Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz

Landesvorstand unterzeichnet Brief an Seehofer: „Er kann nicht immer gegen alles sein!“

Die bayerische ÖDP unterstützt den von der Bayern Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz verfassten Appell an Ministerpräsident Seehofer. In dem offenen Brief werden Stromspeicher statt Höchstspannungstrassen gefordert. Es sei zu befürchten, dass neue Höchstspannungstrassen in Schwachwindzeiten hauptsächlich klimaschädlich erzeugten billigen Braunkohlestrom nach Bayern transportieren, um dessen Absatz zu steigern. Die geplanten Stromtrassen dienen somit mehr dem Stromhandel als dem Klimaschutz, heißt es in dem Schreiben an Seehofer. Viel sinnvoller seien eine großzügige Markteinführung der Langzeitspeicher nach dem "power to gas"- bzw. "power to liquid"-Verfahren in Verbindung mit weiteren finanziellen Anreizen zum Ausbau der Windkraft. Außerdem sollten finanzielle Anreize zur Aufrüstung von Solarstromanlagen mit Pufferspeichern eingeführt werden.

Die von Seehofer durchgesetzten überzogenen Abstandsflächen für Windkraftanlagen seien dagegen "wenig zielführend", heißt es in dem von zahlreichen Organisationen getragenen Appell an den Ministerpräsidenten. ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek betont, dass sich die Position der Bayern Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz weitgehend mit dem vom ÖDP-Landesparteitag im September verabschiedeten Beschluss deckt. "Horst Seehofer muss sich für einen Weg in die Energiewende entscheiden. Er kann nicht immer gegen alles sein", fordert Mrasek.


Die ÖDP Passau-Land verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen