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Zur Teilauslagerung der Sozialverwaltung des Bezirks Niederbayern

ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold: „Bürgermeister Stefan Lang hat vollkommen recht“.

Die Kritik des Ortenburger Bürgermeisters Stefan Lang am Standortauswahlverfahren für die neue Außenstelle der Bezirkssozialverwaltung ist „vollkommen berechtigt“, findet ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold. Der Bezirksausschuss, dem Mangold selbst nicht angehört, habe bei der Standortwahl die Vorteile bestehender Immobilien in der Ortsmitte in seiner Abwägung zu wenig berücksichtigt.

„Eine Behördenverlagerung in ländliche Regionen ist natürlich sehr gut. Aber wenn man sie plant, sollte man doch die Möglichkeit nutzen, gleichzeitig Marktkerne und Innenbereiche zu stärken, Flächenverbrauch zu minimieren und nicht am Ortsrand Neubauten errichten. Ortenburg und Aldersbach hätten die Chance einer genaueren Betrachtung verdient“, meint der ÖDP-Politiker. Dass Bürgermeister Lang die fehlende Bereitschaft zur Ortsbesichtigung kritisiert, sei „richtig und verständlich“.

Der Bezirk Niederbayern macht nach Ansicht der ÖDP als Behörde dieselben Fehler wie die Investoren großer Einkaufsmärkte, die bedauerlicherweise ebenfalls meist an den Ortsrand wollen. Dies sei aber „keine gute Gemeindeentwicklung“.

„So sehr ich auch der Gemeinde Bischofsmais die zusätzlichen Arbeitsplätze gönne, werde ich den Verdacht nicht los, dass bei der Entscheidung gegen Standorte im Landkreis Passau auch sachfremde politische Gründe eine Rolle gespielt haben. Ich hielte es generell für schlecht, wenn eine Gemeinde deshalb den Zuschlag erhält, weil sie im Stimmkreis des Bezirkstagspräsidenten Dr. Olaf Heinrich und seiner zweiten Stellvertreterin Rita Röhrl liegt (Stimmkreis Regen/Freyung-Grafenau). Die sachliche Abwägung sollte Vorrang haben vor der politischen Profilierung des Präsidenten Dr. Heinrich“, fordert Mangold.

 

 


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