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Pressemitteilung

„Alle Vögel sind schon da" Regina Kriegers beeindruckende Fotoschau heimischer Vögel

Foto: von Waltraud Riedl

Pocking. „Amsel, Drossel, Fink und Star" – für Regina Krieger ist eins klar: Vögel sind ihre Leidenschaft. Mehr als 11.000 Vögel sind weltweit bekannt. Mit ihrer Kamera, ihrem „Liebling" in der heimischen Umgebung rund um Prenzing, fotografiert sie festgehalten. Die bekannte Frühlingsschau „Alle Vögel sind schon da" – so der Titel ihrer beeindruckenden Fotoschau – wurde gemeinsam mit dem ÖDP-Ortsverband Pocking in einem interessanten Vortrag präsentiert.

„Welch ein Singen, Musizieren, Pfeifen, Zwitschern, Tirilieren!", so beginnt das bekannte Frühlingslied, das Regina Krieger als Motto für ihre Schau gewählt hat. Die Referentin erkennt viele Vögel schon an ihrem Gesang und kann sie nachahmen. Seit Jahren ist die Beschäftigung mit ihren gefiederten Freunden, die durch ihre Beobachtungen im heimischen Garten geweckt wurde, zu einer engen Verbundenheit mit der Natur im logischen Zusammenhang geworden.

Von der Amsel bis zum Zaunkönig

So ist sie viel mit dem Radl unterwegs, erkundet die Umgebung und hat dadurch bereits über 170 beeindruckende Fotos gesammelt. Von der Amsel bis zum Zaunkönig – das großartige Spektrum umfasst viele außergewöhnliche Exemplare. Der „Normalbürger" sieht, geschweige denn kennt, ob es sich um Wintergäste, Durchzügler, heimische Brutvögel, Standvögel oder Exoten (wie z. B. den Ortolan) handelt – Krieger weiß das genau.

Das Beste zum Beispiel, wie sie sich bevorzugt niederlassen, wo sie brüten, was sie gerne fressen, wie sie ihre Umgebung nutzen.

Ihre Motive findet sie außerhalb ihres Gartens in Kieselwiesen, am Fluss, in der Donau sowie in den heimischen Gärten sowie an Inn und Donau. Ein „spezielles" Exemplar – der Eisvogel – als „Zugabe" – hat sie bereits 2019 zwischen Prenzing und Obernzell beobachtet und für das Lebensraum-Projekt „Herzinseln" persönlich engagiert. Mit Wasser gebaut und für das Kinderprojekt umgesetzt. Auch für den Malbuch-Vogelwettbewerb ist sie mittlerweile Expertin geworden und wird gelegentlich zu wichtigen Tipps gebeten. Sie achtet auch darauf, dass Meisenknödel nicht nur im Winter, sondern ganzjährig oder dass die Fütterung im Winter den Meisen ausreicht, oder dass sie im Winter meistenteils ausgelegt werden.

Ein eigenes Kapitel war den Fluss-Seeschwalben gewidmet, einer bedrohten Art, die im In- und Out von Krieger so bezeichnet wird.

Ein gelungener Vortrag

Darüber freuten sich neben Referentin Regina Krieger die ÖDP-Vorstandsmitglieder Bernhard Simmelbauer (Mitte), Simone Privo und den vielen Besuchern (v. l.) Bernhard Simmelbauer, Dr. Matthias Raps, Franz Sebele sowie Franz Donau. Ein „Eisvogel-Stolz" – so nannte sie die „Eisvogel-Stauung" (Weißer) in 2019 – und schoss fünf Minuten später Fotos von den seltenen Arten ihrer Sichtungen. Einen Pirol einmal zu sehen, das war ein Traum, vielleicht Vortrag kann sie ja bei einem nächsten Mal noch erweitern.

Die ÖDP/PU freut sich, mit dieser Veranstaltung eine große Rolle in der heimischen Natur gespielt zu haben – und entdeckt eine große Rolle bei den Touren, viele andere interessante Objekte wie Käfer, Raupen, Schmetterlinge oder auch besondere Pflanzen.

Ob sie noch eine ganze ganz spezielle Vogelschar-Vogelart daheim ist, die sie ebenfalls liebt – was ihr dies obendrein geht – wird ihr mit „gschmackigen" Eiern dankt.

Von Waltraud Riedl

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