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Pressemitteilung

Nachhaltigkeit und Familienfreundlichkeit stehen auf der Agenda der ÖDP Vilshofen ganz oben

Unterstützung für aktive Stadtratsarbeit von Bündnis Waldschutz/ÖDP

Bild (Sandro Vandamme): "Radfahren in der Innenstadt muss einfacher und attraktiver werden" fordern (von links) ÖDP-Kreisrätin Anita Hofbauer, Weltladen-Koordinatorin Petra Spanner, ÖDP-Stadträtin Diane Mohrhauer und Repaircafé-Organisatorin Anja Kröninger.

Vilshofen. Unterschriftenhürde zur Wahlzulassung übersprungen, Stadtratsmandat errungen, Ausschussgemeinschaft gebildet - für die Aktiven von Bündnis Waldschutz und ÖDP war das "ein gefühlt langer Weg", meint Kreisrätin Anita Hofbauer. Nun stehe man am Anfang eines neuen Weges; es komme nun darauf an, Diane Mohrhauer bei ihrer Stadtratsarbeit aktiv zu unterstützen. Das wurde kürzlich bei einem Treffen in der Donaugasse besprochen.

Fairtrade, Re-Use und Nachhaltigkeit sind Kernthemen für Weltladen-Koordinatorin Petra Spanner und Repaircafé-Organisatorin Anja Kröninger. Dazu gehöre auch der innerstädtische Fahrradverkehr. Hier gehe es nicht vorrangig um touristische Radwanderwege, sondern um sichere, priorisierte Fahrradverbindungen, die dazu motivieren, das Auto stehen zu lassen.

Wenn Radfahrer von den vergleichsweise gut ausgebauten Radwanderwegen in der schönen Donaugasse ankommen, dann herrsche vielfach großes Rätselraten, weiß Anja Kröninger zu berichten. Außerdem sei ihr aufgefallen, dass am Wochenende oftmals Poser ihre Runden via Stadtplatz drehen und somit in der Innenstadt noch mehr Lärm und Abgase entstehen. Zumindest an Schön-Wetter-Sonntagen wolle man diesem Treiben Einhalt gebieten und den Stadtplatz für Radler, Spaziergänger und Gäste nutzen. Deshalb werde Stadträtin Diane Mohrhauer einen Antrag auf den Weg bringen, an Schön-Wetter-Sonntagen von Mitte April bis Mitte Oktober ab 10 Uhr den Stadtplatz für den motorisierten Verkehr zu sperren und verschiedene andere Nutzungen grundsätzlich zu erlauben, z.B. Straßenmusik, erweiterte Gastronomie, Aktivitäten von Vilshofener Vereinen und Verbänden. Kreisrätin Anita Hofbauer begrüßt dieses Vorhaben und resümiert: "Weniger Abgase, weniger Lärm, mehr Aufenthaltsqualität für die wachsende Stadtbevölkerung!" Eine misslungene Testphase vor ein paar Jahren sei kein Grund, es nicht nochmals zu probieren. Die Test-Sonntage damals waren überwiegend regnerisch und die sozialen Medien wurden noch nicht in dem Maße genutzt, erinnert sich Hofbauer. Auf entsprechenden Kanälen könne die Stadt heutzutage spontan reagieren und Aktuelles besser kommunizieren.

Insgesamt hoffen die Aktiven von Bündnis Waldschutz/ÖDP, dass sich alle Stadtratsfraktionen bei den Themen Fairtrade und Nachhaltigkeit aktiver einbringen und dazu beitragen, im Rahmen des Projekts "Global nachhaltige Kommune" eine praxistaugliche Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln und konsequent umzusetzen. 

"Weil das Bündnis Waldschutz für eine enkeltaugliche Politik steht, möchte ich, dass sich Familien bei uns willkommen fühlen", erklärt Stadträtin Diana Mohrhauer, die seit Jahrzehnten als Hebamme arbeitet. Auch wenn es in Vilshofen keine Entbindungsstation mehr gebe, brauche es neben gezielten Unterstützungsangeboten für Mütter mit Neugeborenen eine generelle Willkommenskultur insbesondere für das Stillen. Mohrhauer möchte einen Stadtratsbeschluss für die Entwicklung eines Profils als still- und babyfreundliche Stadt. Für Vilshofen als "Gesunde Stadt" in der Gesundheitsregion plus Passauer Land sei das eine sinnvolle und wünschenswerte Ergänzung. Mohrhauer wird sich zusammen mit Hebamme Bernadette Lentner und ÖDP-Kreisvorstandsmitglied Katharina Steininger unter anderem dafür einsetzen, dass Orte markiert werden, an denen Frauen stillen oder Eltern ihr Baby ernähren können und bedingungslos willkommen sind. Die ÖDP-Frauen können zudem berichten, dass die designierte Familienbeauftragte des Stadtrats, CSU-Stadträtin Katrin Knollmüller zugesagt habe, voll in das Thema mit einzusteigen und bei der nötigen Überzeugungsarbeit mitzuhelfen. Auch die weiteren ortsansässigen Hebammen wolle man mit einbinden "zum Wohle aller Vilshofener Säuglinge und ihrer Mütter", betont Mohrhauer.

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